Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren

 

Auslandserfahrungen sollten selbstverständlicher Bestandteil des Werdegangs eines jeden jungen Menschen werden. Aber viele Gruppen – z.B. Haupt-, Real- und Berufsschülerinnen und -schüler, Jugend­liche mit Migrationshintergrund sowie Jugendliche aus bildungsfernen Familien – sind im internatio­nalen Austausch deutlich unterrepräsentiert

 

Das Forschungsprojekt „Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“ will von 2016 bis 2018 Daten und Erkenntnisse liefern,

  • wie hoch der Anteil der Jugendlichen tatsächlich ist, die an internationalen Austauschmaßnahmen teilnehmen, 
  • welche Jugendlichen vom Angebot nicht erreicht werden,
  • welche Faktoren ihre Entscheidung beeinflussen
  • und welche Hürden es gibt.

Darauf aufbauend sollen Handlungsempfehlungen für den Abbau von Mobilitätshemmnissen formuliert werden, um möglichst vielen Jugendlichen den Zugang zu internationalen Austauschmaßnahmen zu ermöglichen.

Neuigkeiten

„Es gibt völlig unterschiedliche Gründe für eine Nichtteilnahme.“

Interview mit Heike Abt. Sie ist für das Institut für Kooperationsmanagement (IKO) für einen Teil der Zugangsstudie verantwortlich.

„Zwischen der Finanzierung und der Auswahl der Zielgruppe bestehen ernstzunehmende Wechselwirkungen.“

Zijad Naddaf, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der TH Köln, berichtet über die Arbeit an der Zugangsstudie.

Die Zugangsstudie auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

Am Mi, 29.03.2017, 9:00-10:00 Uhr, Halle 3, am Stand C17 gibt es eine Talkrunde mit Beteiligten.

weitere Beiträge

Träger des Projekts ist transfer e.V. als Geschäftsstelle

von Forschung und Praxis im Dialog (FPD)

Das Forschungsvorhaben Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren („Zugangsstudie“) ist als Teil der Initiative „Chancen eröffnen durch Austausch und Begegnung“ eingebettet in die Jugendstrategie des Bundesjugendministeriums „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“. Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ unterstützt die Einbindung des Vorhabens in die gleichnamige Jugendstrategie des BMFSFJ.

Ermöglicht wird die Zugangsstudie durch die Robert Bosch Stiftung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Mit der Studie soll für die Robert Bosch Stiftung eine entscheidende Grundlage für künftige Aktivitäten und Förderungen im Thema „Internationale Bildung“ gelegt werden (www.bosch-stiftung.de/aktionauslandserfahrung).

Jugendpolitische Zielsetzung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist es, den internationalen Jugend- und Schüleraustausch mit seinen Jugendwerken und Austauschorganisationen für alle jun­gen Menschen zu stärken und dabei insbesondere die zu fördern, die bisher unterrepräsentiert sind.